(Panthera tigris altaica)
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Der Sibirische, der auch Ussuritiger genannt wird, ist die größte Tigerart.
Der Sibirische Tiger lebt als Einzelgänger, wobei sich Reviere von Männchen und
Weibchen überschneiden. Er durchstreift auf der Suche nach Beute Gebiete von
mehr als 4000km².
Einst war der Sibirische Tiger weit über das östliche Sibirien,
die Mandschurei und Korea verbreitet. Durch massive Nachstellung wurde der Bestand
zwischenzeitlich auf etwa 150 Tiere im chinesisch-russischen und
chinesisch-koreanischen Grenzgebiet reduziert. Dieser Bestand ist inzwischen
wieder auf ca. 300 Individuen angewachsen, aber immer noch stark bedroht.
Der Schädel ist außerordentlich robust und massiv mit auffallenden erhöhten
Stirnbeinfortsätzen und einer relativ hohen und breiten Schnauzenpartie.
Die Grundfärbung ist heller (hell bis rötlich - ockergelb), vor allem die
Färbung der Winterhaare, die wesentlich länger sind. In Anpassung an den sehr
kalten und schneereichen Lebensraum weißt das Winterfell dichte Unterwolle auf.
Sowohl als die unteren Körperteile als auch die Innenseiten der Gliedmaßen sind
rein weiß. Dieses weiß ist ausgedehnter als bei den anderen Unterarten. Das weiß
in der Augengegend hat ebenfalls einen größeren Umfang. Die dunklen Querstreifen
sind Verhältnismäßig schmal, lang und weniger zahlreich. Oft sind die Streifen
gegabelt oder gleichlaufend verdoppelt.
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Verbreitung
Lebensraum:
Ernährung:
Länge:
Gewicht:
Tragzeit:
Alter:
Bestand: |
Russland (Sibirien), Nord-Ost-China, Korea
Hirsche, Hausrinder, Kleinsäuger, Wildschweine
280-330cm (Männchen); 250-280cm (Weibchen)
250-280Kg (Männchen); 145-165Kg (Weibchen)
95-112 Tage
15 Jahre (Wildbahn);
über 20 Jahre (menschliche Obhut)
ca. 300 Tiere - Stärk gefährdet! |
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