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Von Südostasien und dem Malaysischen Archipel wurden die ersten
indischen Laufenten (Anas Platyrhynchos Platyrhynchos) um 1850 nach
England transportiert, wo sie im zoologischen Garten zur Reinzucht und
Kreuzung verwendet wurden.
Der Erpel wird etwa 2kg schwer, die Ente ist etwas leichter. Die
Laufente kann kaum noch fliegen. Das Gefieder ist je nach Zuchtrichtung
weiß, schwarz, blau, braun, wildfarbig, rehfarbig oder forellenfarbig.
Die Laufente gilt als lebhaft, sehr aufmerksam und beweglich. Zudem hat
eine steil aufgerichtete Körperhaltung und einen langen schlanken
Körper. Typisch ist ihr nahezu aufrechter Gang, der aber zu
Schwierigkeiten mit den Beinen führen kann, die sehr feingliedrig sind.
Die Laufente ist sehr frühreif, beginnt bereits im Alter von nur 4
Monaten mit dem Legen - und das den Herbst und den Winter durch. Sie
legt bis zu 200 Eier jährlich mit einem Gewicht von 65 bis 75g.
Die weibliche Ente quakt ein helles und klares “Quak”, der Erpel krächzt ein etwas heiser, schnarrend und leise klingendes “Rääb rääb” - Die Stimme ist ab einem Alter von 2 Monaten ein sicheres Unterscheidungsmerkmal der Geschlechter. |
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